Vorteile der Riester Rente

Man könnte der Meinung erlegen sein, über Jahre sinnlos in die Riester Rente eingezahlt zu haben , wenn man sich mit dem Gedanken auseinandersetzt, dass keiner die Garantie erhält, 30 Jahre in der Rente zu leben.
Allerdings kann man sich bei Abschluss einer Riester Rente absolut sicher sein, dass der Anbieter zu Rentenbeginn mindestens die eingezahlten Beiträge plus Zulagen bereitstellen muss,ohne dass ein Wertverlust befürchtet werden muss. Außerdem kann unter besonderen Voraussetzungen wie z.b. einem vorzeitigen Lebensende das Ersparte auch auf die Hinterbliebenden übertragen werden. Darüberhinaus bietet die Riester Rente eine sichere, lebenslange Zusatzrente. Insbesondere Familien mit Kindern profitieren von der hohen Zulagenquote. Auch Singles und Besserverdiener können durch den hohen Steuervorteil schon während dem Einzahlen sparen. Arbeitnehmer, deren Chef sich an der Vorsorge beteiligen möchte, sollten sich ebenfalls frühzeitig für eine Form des Sparens entscheiden.

Wie im obigen Fallbeispiel erklärt profitiert der Sparer nicht nur von der staatlichen Förderung in der Riester Rente. Wer zusätzlich Sparen möchte , kann die gesamte Förderung am Ende des Jahres als Sonderausgabe in der Steuererklärung geltend machen. Die steuerlichen Vorteile der Riester Rente liegen auf der Hand: monatlich eingezahlte Beträge werden am Ende des Tages minimiert um die größte potentielle Gewinnspanne aus dem Projekt erzielen zu können.

Ein weiterer Vorteil der Riester Rente ist, das diese von Pfändung und von Insolvenz bewahrt bleibt. Sollte Harz IV bezogen werden, gilt das angesparte Geld im Rahmen der Riester Rente nicht als Vermögen und beeinflusst die Höhe des Bezugs nicht.

Die Attraktivität der eigenen Vorsorge mit Unterstützung vom Staat liegt besonders bei Ehefrauen, die ihre Kinder zuhause versorgen: Mütter mit Kindern bekommen jährlich den Zuschuss für die kindergeldberechtigten und somit förderfähigen Kinder mit in ihren Spartopf. Auch wenn die Kinder mit dem Wegfallen des Kindergelds keinen Förderungsanspruch mehr haben, erhalten sie auf ihren Riester-Vertrag weiterhin noch jährlich einen Grundfreibetrag. Der Ehepartner kann in diesem Fall außerdem den eigenen Betrag für seinen Riester-Vertrag um die Zulagen der Kinder vermindern. Hier ist nicht nur der selbst zu zahlende Mindestbetrag abzüglich der eigenen Grundzulage abzurechenen. Auch die Zulagen, die auf die Ehefrau fließen werden hier abgezogen. Nichtsdestotrotz erhält der Ehemann die volle Förderung. Die Riester Rente bietet somit tolle Möglichkeiten, für das Rentenalter vorzusorgen und staatlich unterstützt zu werden.

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